Endspurt
Gerade sitze ich in einem Internet-Café am Frankfurter Hauptbahnhof.
Das Gedudel der Spielautomaten nervt tierisch.
Mein Infostand auf dem Markt in Hattersheim ist abgesagt worden, weil es in Strömen regnet. Dadurch habe ich Zeit zum Emails checken. Außerdem surfe ich auf der Seite von TV-Total, weil ich auch zur großen Wahlshow am Samstagabend um 20:15 Uhr eingeladen bin.
Ich bin gespannt, wie das wird. Hoffentlich spielen auch Inhalte eine Rolle, damit vor allem Jungwähler noch mal motiviert werden, am Sonntag wählen zu gehen.
Vorhin im Zug habe ich einen Artikel gesehen, wonach Parteienforscher wieder mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung der ErstwählerInnen rechnen. Ich hoffe, die Leute führen sich noch mal vor Augen, dass nur Rummeckern nichts bringt. Man muss schon selbst aktiv werden, damit sich was ändert! Wählen gehen ist da ein erster Schritt.
Nachher steht noch ein Infostand in Schwalbach auf dem Programm und heute Abend veranstalten wir in Fulda das letzte Konzert in unserer hessenweiten Serie von "GRÜN KLING GUT".
Morgen ist dann mein Gas-Wahlkampfmobil von Carsharing das letzte Mal im Einsatz. Das habe ich mir für die letzten zehn Tage ausgeliehen, um allen klar zu machen, dass es bereits heute umweltfreundliche und kostengünstige Alternativen zum Öl gibt. Beim ersten Volltanken fiel mir die Kinnlade runter: 20 EUR für eine Reichweite von 500km dürften meine Eltern das letzte mal in den 60ern bezahlt haben.
Das war mein letzter Bericht aus dem Wahlkampf. Ich bin erleichtert, dass der ganze Stress nun fast rum ist. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ein bisschen wehmütig, weil es mir Spaß macht, den ganzen Tag mit so vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie vom GRÜN-Wählen zu überzeugen.
Ich hoffe, wir waren mit unserer Kampagne erfolgreich und am Sonntag wählen viele Menschen GRÜN. Denn eine Kanzlerin Merkel - sei es in einer Koalition mit FDP oder mit SPD - ist nicht nur für mich eine Horrorvision.
Es braucht starke Grüne - sei es in der Regierung oder in der Opposition - für den Atomausstieg, neue Jobs durch Erneuerbare Energien, für gesundes Essen, ein modernes Familienbild und eine friedliche Aussenpolitik.
Das Gedudel der Spielautomaten nervt tierisch.
Mein Infostand auf dem Markt in Hattersheim ist abgesagt worden, weil es in Strömen regnet. Dadurch habe ich Zeit zum Emails checken. Außerdem surfe ich auf der Seite von TV-Total, weil ich auch zur großen Wahlshow am Samstagabend um 20:15 Uhr eingeladen bin.
Ich bin gespannt, wie das wird. Hoffentlich spielen auch Inhalte eine Rolle, damit vor allem Jungwähler noch mal motiviert werden, am Sonntag wählen zu gehen.
Vorhin im Zug habe ich einen Artikel gesehen, wonach Parteienforscher wieder mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung der ErstwählerInnen rechnen. Ich hoffe, die Leute führen sich noch mal vor Augen, dass nur Rummeckern nichts bringt. Man muss schon selbst aktiv werden, damit sich was ändert! Wählen gehen ist da ein erster Schritt.
Nachher steht noch ein Infostand in Schwalbach auf dem Programm und heute Abend veranstalten wir in Fulda das letzte Konzert in unserer hessenweiten Serie von "GRÜN KLING GUT".
Morgen ist dann mein Gas-Wahlkampfmobil von Carsharing das letzte Mal im Einsatz. Das habe ich mir für die letzten zehn Tage ausgeliehen, um allen klar zu machen, dass es bereits heute umweltfreundliche und kostengünstige Alternativen zum Öl gibt. Beim ersten Volltanken fiel mir die Kinnlade runter: 20 EUR für eine Reichweite von 500km dürften meine Eltern das letzte mal in den 60ern bezahlt haben.
Das war mein letzter Bericht aus dem Wahlkampf. Ich bin erleichtert, dass der ganze Stress nun fast rum ist. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ein bisschen wehmütig, weil es mir Spaß macht, den ganzen Tag mit so vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie vom GRÜN-Wählen zu überzeugen.
Ich hoffe, wir waren mit unserer Kampagne erfolgreich und am Sonntag wählen viele Menschen GRÜN. Denn eine Kanzlerin Merkel - sei es in einer Koalition mit FDP oder mit SPD - ist nicht nur für mich eine Horrorvision.
Es braucht starke Grüne - sei es in der Regierung oder in der Opposition - für den Atomausstieg, neue Jobs durch Erneuerbare Energien, für gesundes Essen, ein modernes Familienbild und eine friedliche Aussenpolitik.
anna.luehrmann - 16. Sep, 17:05




