Anna Lührmann auf Wahlkampftour im Erdgasauto
Heute bin ich mit einem Erdgasauto in den Wahlkampfendspurt gestartet. Damit will ich demonstrieren, dass es bereits heute umweltfreundliche, kostengünstige Alternativen zum Öl gibt, wie der Fiat Multipla mit Gasantrieb vom Carsharing- Anbieter Stadtmobil Rhein-Main. Carsharing bietet die Möglichkeit, Energie und Geld zu sparen ohne auf Mobilität zu verzichten. Deshalb habe ich dort auch einen Mitgliedsvertrag unterzeichnet.
Erdgas ist der klimaschonenste fossile Brennstoff und Gas ist deutlich preiswerter als die herkömmlichen Kraftstoffe. Gasmobile sparen rund die Hälfte der Treibstoffkosten, und wir verringern mit dem Erdgasantrieb unsere Abhängigkeit vom Öl.
Auch die Bundesregierung setzt Anreize: Um die Einführung dieser Technologie zu unterstützen, haben wir die Steuer auf Erdgas bis zum Jahre 2020 eingefroren. Dass sich diese Energie in Kraftfahrzeugen durchsetzen wird, erwartet auch die Europäische Kommission. Sie prognostiziert bis 2020 für alternative Antriebe einen Marktanteil von 20%, für Erdgas allein 10%. Auch die deutsche Gaswirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie investiert deutschlandweit in ein engmaschiges Tankstellennetz.
Wir wollen weg von fossilen Brennstoffen und rein in erneuerbare Energien. Ergas ist nur eine Übergangslösung, da noch nicht genügend Biogastankstellen vorhanden sind. Jedes Erdgasfahrzeug lässt sich problemlos mit Biogas betanken und fördert damit den langfristigen Umstieg auf erneuerbare Energien.
Die Grünen-Fraktion im Bundestag hat am Dienstag ein zehn Punkte umfassendes Sofortprogramm als Antwort auf die hohen Energiepreise verabschiedet. Angesichts der in die Höhe schnellenden Ölpreise und der daraus erwachsenden weltweiten Rezessionsgefahr müssten Alternativen zum Öl schneller und konsequenter ausgebaut werden. Wir fordern, dass EU-weit die Beimischung von Ethanol und Biodiesel zu fossilen Kraftstoffen von fünf auf zehn Prozent verdoppelt wird. Die Kfz-Steuer soll durch eine CO2-Steuer ersetzt werden: Verbrauchsarme Fahrzeuge sollen in Zukunft weniger Steuern zahlen, „Spritschlucker“ mehr. Außerdem machen wir uns dafür stark, in einem groß angelegtem Forschungs- und Markteinführungsprogramm der Hybrid-Antrieb, synthetische Biokraftstoffe und Brennstoffzellen voran zutreiben und steuerlich zu fördern.
Für alle, die auch mal "in echt" mit mir diskutieren wollen gibt es am Mittwoch ein Bloggertreffen in Frankfurt (14.09., 22:00 im Cafe "Metropol", Weckmarkt 13-15) und am Donnerstag in Berlin (15.09., 20:30 Uhr in Friedrichshain - genauer Ort folgt auf meiner Homepage: http://www.anna-luehrmann.de/termine). Ich freue mich Euch mal persönlich kennenzulernen!
Erdgas ist der klimaschonenste fossile Brennstoff und Gas ist deutlich preiswerter als die herkömmlichen Kraftstoffe. Gasmobile sparen rund die Hälfte der Treibstoffkosten, und wir verringern mit dem Erdgasantrieb unsere Abhängigkeit vom Öl.
Auch die Bundesregierung setzt Anreize: Um die Einführung dieser Technologie zu unterstützen, haben wir die Steuer auf Erdgas bis zum Jahre 2020 eingefroren. Dass sich diese Energie in Kraftfahrzeugen durchsetzen wird, erwartet auch die Europäische Kommission. Sie prognostiziert bis 2020 für alternative Antriebe einen Marktanteil von 20%, für Erdgas allein 10%. Auch die deutsche Gaswirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie investiert deutschlandweit in ein engmaschiges Tankstellennetz.
Wir wollen weg von fossilen Brennstoffen und rein in erneuerbare Energien. Ergas ist nur eine Übergangslösung, da noch nicht genügend Biogastankstellen vorhanden sind. Jedes Erdgasfahrzeug lässt sich problemlos mit Biogas betanken und fördert damit den langfristigen Umstieg auf erneuerbare Energien.
Die Grünen-Fraktion im Bundestag hat am Dienstag ein zehn Punkte umfassendes Sofortprogramm als Antwort auf die hohen Energiepreise verabschiedet. Angesichts der in die Höhe schnellenden Ölpreise und der daraus erwachsenden weltweiten Rezessionsgefahr müssten Alternativen zum Öl schneller und konsequenter ausgebaut werden. Wir fordern, dass EU-weit die Beimischung von Ethanol und Biodiesel zu fossilen Kraftstoffen von fünf auf zehn Prozent verdoppelt wird. Die Kfz-Steuer soll durch eine CO2-Steuer ersetzt werden: Verbrauchsarme Fahrzeuge sollen in Zukunft weniger Steuern zahlen, „Spritschlucker“ mehr. Außerdem machen wir uns dafür stark, in einem groß angelegtem Forschungs- und Markteinführungsprogramm der Hybrid-Antrieb, synthetische Biokraftstoffe und Brennstoffzellen voran zutreiben und steuerlich zu fördern.
Für alle, die auch mal "in echt" mit mir diskutieren wollen gibt es am Mittwoch ein Bloggertreffen in Frankfurt (14.09., 22:00 im Cafe "Metropol", Weckmarkt 13-15) und am Donnerstag in Berlin (15.09., 20:30 Uhr in Friedrichshain - genauer Ort folgt auf meiner Homepage: http://www.anna-luehrmann.de/termine). Ich freue mich Euch mal persönlich kennenzulernen!
anna.luehrmann - 9. Sep, 15:02



