Eichel und die Mehrwertsteuer
Zurück aus Berlin möchte ich es nicht versäumen, auszugsweise aus einer heutigen Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu zitieren:
Der Bundesfinanzminister weiß offenbar nicht mehr, was er tut, geschweige denn, was er sagt. In einem von seinem Haus autorisierten Interview gibt er zu, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zum Teil abschaffen und damit 6 Mrd. € Mehreinnahmen erzielen zu wollen. Wenige Stunden später kassiert er seine Äußerungen wieder ein und die staunende Öffentlichkeit wird Zeuge, wie Eichel sich selbst dementiert
Na, was sagen die rot-grünen Anhänger denn dazu?
Der Bundesfinanzminister weiß offenbar nicht mehr, was er tut, geschweige denn, was er sagt. In einem von seinem Haus autorisierten Interview gibt er zu, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zum Teil abschaffen und damit 6 Mrd. € Mehreinnahmen erzielen zu wollen. Wenige Stunden später kassiert er seine Äußerungen wieder ein und die staunende Öffentlichkeit wird Zeuge, wie Eichel sich selbst dementiert
Na, was sagen die rot-grünen Anhänger denn dazu?
bernd.schmidbauer - 7. Sep, 23:19




In die lange Reihe von Vorkommnissen ....
"Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln!" -
also dem üblichen Wechselbad von Ja-Nein-Ja der rot-grünen Regierung reiht sich auch dieses Beispiel von Ihnen ein ....
Vergessen die Blamage rund um TollCollect, vergessen Herrn Trittins Dosenpfand-Farce, vergessen die Zusicherungen von Frau Schmidt, der Krankenkassenbeitrag werde sinken!
Auf Ihre rhetorische Frage wird Ihnen bestimmt kein Roter oder Grüner antworten - was denn auch? Bei der kläglichen Bilanz ....
Sie könnten mir allerdings eine Frage beantworten, zu der ich ein wenig ausholen muß:
Wenn ich als Familienvater ein Einkommen von €3.500,- habe (Annahme), dem aber Ausgaben in Höhe von €3.600,- entgegenstehen, kann ich mir ausrechnen, wann ich zahlungsunfähig sein werde.
Ich muß mir also überlegen, wo ich sparen kann, welche Ausgaben ich reduzieren muß.
Wenn es um Staatsausgaben geht heißt es nur "Wir müssen umverteilen" oder "Wir kommen um Steuererhöhungen nicht herum" ....
Nun die Frage:
Welche Gründe verhindern, daß die Regierung so handelt, wie ein Familienvater zu handeln gezwungen ist, nämlich zu streichen, Kosten zu reduzieren, Ausgaben zu vermeiden?
PS
Was sagen Sie zu der Tatsache, daß im Bundestagscafe für ca. €6,oo ein Frühstück serviert wird, für das in vielen Berliner Hotels ca. €16,oo bezahlt werden müssen?
Und da die Differenz sicher nicht vom Himmel fällt:
Wer kommt Ihres Wissens für den Unterschiedsbetrag auf?
ganz einfach...