Ach Du, mein lieber Infratest
Da hast Du doch eine Blitzumfrage nach dem TV-Duell gemacht. Schön, nun wissen wir, dass der Schröder für 49% der Befragten überzeugender war als die Merkel. Auch hatte für die Befragten der Schröder die besseren Argumente, außer bei Arbeit und Familie.
Und für die Hälfte der Befragten hat das großartige Duell gar nichts gebracht. Haben diese überhaupt den Argumenten, beziehungsweise den Fachsimpeleien folgen können? Ich glaube nicht, aber entscheiden durften sie trotzdem, wer die besseren Argumente hat. Klar, es geht nicht um die Inhalte. Lieber nicht als dumm gelten und so antworten wie alle anderen auch. Hat man ja schon in einer der vielen Umfragen gelesen. Meiner Meinung nach sind die Umfragen für den Papierkorb.
Aber nein, in unserer modernen Zeit gehören die Umfragen zum politischen Geschäft. Sicherlich ist Geschäft das richtige Wort. Nicht nur die Umfrageforscher, auch die Politikberater müssen sich unentbehrlich machen, um ihr Geld zu verdienen. Die Götter in Krawatte und Fliege wissen unfehlbar was tun sei. Unfehlbar ist dabei auch der Zwang zum Standardpolitiker: Die letzten Umfragen in der Hemdtasche, die Wahlkampfparolen auswendig gelernt und das Lächeln beim Medienprofi geschult. Wer noch seine eigenen Überzeugungen vertritt, gilt als Verlierer. Ohne entsprechende Umfrageergebnisse wird man eh nicht vom Parteivorstand nominiert.
Also, lieber Infratest, höre nicht auf mit deinen Umfragen, damit die Wähler wissen, wen sie wählen können.
Und für die Hälfte der Befragten hat das großartige Duell gar nichts gebracht. Haben diese überhaupt den Argumenten, beziehungsweise den Fachsimpeleien folgen können? Ich glaube nicht, aber entscheiden durften sie trotzdem, wer die besseren Argumente hat. Klar, es geht nicht um die Inhalte. Lieber nicht als dumm gelten und so antworten wie alle anderen auch. Hat man ja schon in einer der vielen Umfragen gelesen. Meiner Meinung nach sind die Umfragen für den Papierkorb.
Aber nein, in unserer modernen Zeit gehören die Umfragen zum politischen Geschäft. Sicherlich ist Geschäft das richtige Wort. Nicht nur die Umfrageforscher, auch die Politikberater müssen sich unentbehrlich machen, um ihr Geld zu verdienen. Die Götter in Krawatte und Fliege wissen unfehlbar was tun sei. Unfehlbar ist dabei auch der Zwang zum Standardpolitiker: Die letzten Umfragen in der Hemdtasche, die Wahlkampfparolen auswendig gelernt und das Lächeln beim Medienprofi geschult. Wer noch seine eigenen Überzeugungen vertritt, gilt als Verlierer. Ohne entsprechende Umfrageergebnisse wird man eh nicht vom Parteivorstand nominiert.
Also, lieber Infratest, höre nicht auf mit deinen Umfragen, damit die Wähler wissen, wen sie wählen können.
Mathias Fischer - 5. Sep, 21:18



