Kinder, Küche, Kirchhof
Nein, nein, wenn Gerhard Schröder, Paul Kirchhof den Heidelberger Professor nennt, sie sind nicht alle so in der Universitätsstadt Heidelberg. Aber wundern muss man sich schon, z.B. über das Interview in der Passauer Neuen Presse, in der eine Sekretärin mit einem Jahresgehalt von 40.000 Euro (!?!) noch 4.000 Euro Steuern bezahlt. Stimmt nicht sagt ein Unions-Fraktionsvize, es sind 6750 Euro, nein stimmt doch, sagt ein Mitarbeiter Kirchhofs, handelt es sich doch um eine Sekretärin mit 1,3 Kindern, die zu einem gewissen Prozentsatz verheiratet sei. Nun, das müsste doch hinzukriegen sein, zu einem gewissen Prozentsatz verheiratet sein, oder fast unverheiratet, was aber wenn man zu einem relativ zweistelligen Prozentsatz geschieden ist? Ganz nebenbei ist Paul Kirchhof ja auch dabei, unser Rentensystem auf Kapitaldeckung umzustellen, wieder ein neues theoretisch angelegtes Modell, in Anlehnung an die KFZ-Haftpflichtversicherung, da bin ich für unfallfreies Fahren wenigstens schon ziemlich weit unten in der Rabattstaffel. Zweifellos bereichert Paul Kirchhof mit seinen vielfältigen Überlegungen den Unterhaltungswert des Unionswahlkampfes, jedoch beschleicht mich die Erkenntnis, dass ein "Modellbauer" nicht ohne weiteres praxistauglich ist.
claus.wichmann - 31. Aug, 20:00




Besser Modele als garnichts