Online/Offline
Soso, die CDU ist also in den Internet-Wahlkampf gestartet - deutlich erkennbar an der gestrigen Pressekonferenz, die prompt in vielen Blogs kommentiert wurde. Dass die Netzwelt nicht gerade in Verzückung gerät, ist wenig verwunderlich und hat sich vielerorts längst angedeutet, die Trackbacks sprechen eine deutliche Sprache.
Was die Größenordnung der digitalen Wahlkampfkosten angeht, ist Christoph Dowes Feststellung aus dem metablocker ist nicht eigentlich viel hinzuzufügen:
"Entäuschend: Nur ein Prozent des Wahlkampfetats von 18 Millionen Euro wird in den Online-Wahlkampf fließen, also so um die 180.000 Euro. Davon bekommt man im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", soweit ich weiß, gerade einmal vier Seiten als Anzeigenplatz."
Für andere ist das jedoch kein Pappenstiel, so halten die FR-Autoren Thomas Kröter und Richard Meng die Summe für respektabel: "Gut ein Prozent ihres 18-Millionen-Euro-Wahlkampfetats gibt allein die CDU im Internet aus." Und selbst Spiegel Online nennt den Betrag eine "stolze" Summe.
Und auf diesem Weg soll für die Parteien ein Schuh draus werden: Online minimal investieren, offline durch maximale Aufmerksamkeitsgewinnung abschöpfen. Hier zeigt sich aber, dass der Online-Wahlkampf in diesem Jahr möglicherweise doch eine neue Qualitätsstufe erreichen kann - nämlich dann, wenn das digitale Echo aus dem Netz so laut ausfällt, dass man es auch offline hören (oder lesen) kann.
Was die Größenordnung der digitalen Wahlkampfkosten angeht, ist Christoph Dowes Feststellung aus dem metablocker ist nicht eigentlich viel hinzuzufügen:
"Entäuschend: Nur ein Prozent des Wahlkampfetats von 18 Millionen Euro wird in den Online-Wahlkampf fließen, also so um die 180.000 Euro. Davon bekommt man im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", soweit ich weiß, gerade einmal vier Seiten als Anzeigenplatz."
Für andere ist das jedoch kein Pappenstiel, so halten die FR-Autoren Thomas Kröter und Richard Meng die Summe für respektabel: "Gut ein Prozent ihres 18-Millionen-Euro-Wahlkampfetats gibt allein die CDU im Internet aus." Und selbst Spiegel Online nennt den Betrag eine "stolze" Summe.
Und auf diesem Weg soll für die Parteien ein Schuh draus werden: Online minimal investieren, offline durch maximale Aufmerksamkeitsgewinnung abschöpfen. Hier zeigt sich aber, dass der Online-Wahlkampf in diesem Jahr möglicherweise doch eine neue Qualitätsstufe erreichen kann - nämlich dann, wenn das digitale Echo aus dem Netz so laut ausfällt, dass man es auch offline hören (oder lesen) kann.
christoph.bieber - 3. Aug, 18:25




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