"Die Grünen sind eine elitäre Partei"
Das meint jedenfalls Gregor Gysi in einem Interview auf der PDS Seite.
Jedenfalls sind die Grünen eine Partei der Besserverdienenden, nur ganz knapp hinter der FDP. Nach Gysi hat von den Grünen ein "Neoliberaler Zeitgeist" besitz ergriffen und sie gehören nicht mehr - jedenfalls in sozialen Fragen - zum linken Lager. Tja das ist sicherlich Wahlkampfgetöse, ein Angriff auf die Grünen. Aber kann heute überhaupt noch jemand eine klare Unterscheidung zwischen Rechts und Links machen? Dieses Sitzschema aus der französischen Revolution ist doch eigentlich längst antiquiert.
Jedenfalls sind die Grünen eine Partei der Besserverdienenden, nur ganz knapp hinter der FDP. Nach Gysi hat von den Grünen ein "Neoliberaler Zeitgeist" besitz ergriffen und sie gehören nicht mehr - jedenfalls in sozialen Fragen - zum linken Lager. Tja das ist sicherlich Wahlkampfgetöse, ein Angriff auf die Grünen. Aber kann heute überhaupt noch jemand eine klare Unterscheidung zwischen Rechts und Links machen? Dieses Sitzschema aus der französischen Revolution ist doch eigentlich längst antiquiert.
Mathias Fischer - 9. Jun, 13:58




'elitäre partei' ?
Beispiel 1: Ökosteuer. Geht eigentlich für die Renten drauf, belastet dabei alle Autofahrer und verteuert den Warentransport innerhalb von Deutschland.
Beispiel 2: Ausstieg aus der Atomkraft. Deutschlands Kernkraftwerke sind die sichersten in Europa, und werden dennoch abgeschaltet. Ein Ersatz durch umweltschonende und regenerierbare Energien ist ein Märchen (siehe Beispiel 3). Für jedes abgeschaltete Atomkraftwerk muss Ersatz durch konventionelle Kraftwerke geschaffen werden. Und das sind zu einem nicht geringen Anteil dann wohl Kohlekraftwerke.
Beispiel 3: Windkraft. Das Märchen von der sauberen und billigen Windenergie ist schön und gut. Nur leider funktioniert es nicht so. Windkraft ist hochsubventioniert (~ 1 Mrd. Euro pro Jahr), inneffizient und nicht verlässlich weshalb konventionelle Energiequellen als Reserve bereitgahlten werden müssen. (http://www.windkraftgegner.de)
Also. Bitte wählt eine andere Partei....
Ich hoffe der Beitrag bleibt - im Sinne der Meinungsfreiheit - hier stehen.
Einkommen als Maßstab für Elite
http://wahlen2005.blogspot.com
Grüne Ergebnisse?
Ich denke, die Grünen haben ganz gut ihre Ziele umgesetzt. Den "Ausstieg" aus der Atomenergie hätte ich nicht für möglich gehalten, und mit dem Umweg über die Renten haben sie die Ökosteuer eingeführt und alternative Energien boomen dank Förderung. Aber mit der "Friedenspartei", da gibts einen Haken.
Aber die Wege zu Anti-Atomkraft, regenerative Energien oder Öko-Steuer als Irrtum zu bezeichnen wäre falsch. Das sind politische Richtungsentscheidungen mit einer demokratischen Grundlage. Nicht jeder denkt eben an Profitmaximierung ;-)
grüne energiepolitik
unabhängig davon ist der atomausstieg (meiner meinung nach) völliger quatsch. alternative energienquellen sind kaum in dem bereich das sie den eigenen herstellungsaufwand wieder einspielen, und müssen zudem teilweise durch herkömmliche energiequellen gedeckt werden, da sie nicht verlässlich genug sind. demzufolge ist man noch sehr lange auf konventionelle energiequellen angewiesen, und das sind zum größten teil kohlekraft und atomenergie. ergo fördert man mit dem atomausstieg die verwedung von kohle als hauptenergiequelle. und das kann eine vermeintlich umweltfreundliche partei nicht wirklich wollen. zumal kohle auch, wie alle anderen rohstoffe, immer knapper wird.
und mit horrenden subventionen den bau unausgegorener alternativer energiequellen zu fördern kann auch kein weg sein. die mittel sollte man lieber der forschung zukommen lassen, um einen höheren nutzwert regenrativer energiequellen zu erreichen und der kernfusion ein wenig auf die sprünge zu helfen.
energiepolitik und mehrheit
Was die Förderung regenerativer Energien angeht, so kann man sich sicherlich streiten, ob man auf Marktmodelle oder Forschungsförderung setzt. Dass sie gefördert werden müssen, sollte klar sein.
Die Ökosteuer hingegen finde ich gelungen. Besser eine politische Steuerung über Anreize, Benzin zu sparen, als den Weg über die Bürokratie zu gehen und 3-Liter-Autos steuerlich zu fördern etc.