Zurück aus Berlin möchte ich es nicht versäumen, auszugsweise aus einer heutigen Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu zitieren:
Der Bundesfinanzminister weiß offenbar nicht mehr, was er tut, geschweige denn, was er sagt. In einem von seinem Haus autorisierten Interview gibt er zu, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zum Teil abschaffen und damit 6 Mrd. € Mehreinnahmen erzielen zu wollen. Wenige Stunden später kassiert er seine Äußerungen wieder ein und die staunende Öffentlichkeit wird Zeuge, wie Eichel sich selbst dementiert
Na, was sagen die rot-grünen Anhänger denn dazu?
Schon seltsam. Da lese ich seit Wochen in nahezu allen Gazetten, dass es mit Schröder und der SPD zu Ende geht. All überall werden die Nachrufe verfasst und das neue Merkelzeitalter ausgerufen. Die Medien wollen eine gehörige Portion mitdrehen beim mutmaßlichen Regierungswechsel. Irgendwie scheinen sie den Schröder satt zu haben. Obwohl doch gerade die bauchgepinselten Teilnehmer abendlicher Hintergrundgespräche nur allzu gerne von den gemütlichen Runden und dem guten Rotwein berichten. Und das ihnen dies fehlen werde. Hach, was wäre die Welt ohne Eitelkeit.
Und was geschieht jetzt? Die für eine Wahl nicht unwichtige Variable Wähler nähert sich ihrer finalen Wahlentscheidung und siehe da! Die Umfragen für die SPD steigen merklich und plötzlich scheint das mit schwarz-gelb alles gar nicht mehr so sicher. Un-abhängig von der veröffentlichten Meinung erdreisten sich immer mehr Wähler eine Wahlabsicht für die SPD anzumelden. Am vergangenen Sonntag hat diese freche Gruppe sogar entgegen der Interpretation zahlreicher „Experten“ Gerhard Schröder zum Sieger des TV-Duells erklärt.
Es scheint – und das ist sehr schön so – das die Macht der Medien und ihrer zitierten Experten begrenzt ist. Oder wie Franz Müntefering zu sagen pflegt: „Mundfunk schlägt Rundfunk“. Gegenwärtig läuft es gut für den sozialdemokratischen Rundfunk.
mario.münster - 7. Sep, 18:32
Mit über 20.000 Bewertungen und mehr als 500 Kommentaren haben die Internetnutzer im Visuellen Wahlkampf von politik-visuell.de auf
wahlkampf.politik-visuell.de die Wahlkampfmotive beurteilt.
Hier die aktuelle TOP10-Liste, angeführt von den Motiven von Die Linke.PDS und Plakaten von Klaus Staeck.
Sehr interessant ist auch das Urteil eines Experten:
Designblogger Gerrit van Aaken hat die Wahlkampfmotive unter die Lupe genommen!
demokratie - 7. Sep, 11:25